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Autor: Stadt Wildberg - Hauptamt
Artikel vom 26.01.2021

Gemeinderat beschließt Konzept für „Zentrum Unterstadt“

Wildberg plant ein neugestaltetes, attraktives Zentrum mit vielen Nutzungsmöglichkeiten. Die vorrangige Zielsetzung: Schaffung eines attraktiven „Zentrums Unterstadt“, Umnutzung und Anbau des Bahnhofsgebäudes, Neubau einer KiTa, Schaffung eines neuen Zugangs zur Stadthalle in Kombination mit der Errichtung eines barrierefreien Zugangs zu KiTa und Schule, Neugestaltung des Bahnhofsvorplatzes, Organisation des Busbahnhofs, Einbindung eines Bauträgerprojekts sowie Schaffung öffentlicher Stellplätze.

Zentral ist dabei der geplante Neubau, der auf dem Grundstück des ehemaligen HL-Marktes entstehen soll. Hier könnten Ärzte und eine Physiotherapie-Praxis, ein Bäcker mit Café und eine Apotheke einziehen, um nur einige Beispiele zu nennen. Das bisherige Konzept stellte Ulrike Beckmann vom Architekturbüro Plan7 letzte Woche im Gemeinderat vor. Ergänzt wird es durch das Verkehrskonzept, ausgearbeitet vom Ingenieurbüro Gauss. Diesen städtebaulichen Rahmenplan, wie Bürgermeister Ulrich Bünger betonte, gelte es nun durch Raumprogramme und Gebäudeplanung zu konkretisieren.

Gestaltungsbeirat bevorzugt Riegel-Variante

Für die Anordnung des Neubaus gab es drei Vorschläge: einen Z-förmigen Aufbau, eine Winkel-Variante und einen Riegel, also ein langgezogenes Gebäude parallel zur Gartenstraße. Der Gestaltungsbeirat hat die Planung am 13. Januar fachlich bewertet. Seine Empfehlung: der Riegel. Er beinhaltet zwei Platzebenen, Stellplätze auf der Seite der Gartenstraße und eine Tiefgarage. Der Stadthalleneingang würde auf die Seite zum neuen Platz verlegt werden und künftig über einen Foyeranbauführen. Die KiTa wird am Schulgebäude ausgerichtet. Neben dem denkmalgeschützten Bahnhofsgebäude, mit „respektvollem Abstand“, so Ulrike Beckmann, wird ein Anbau platziert. Eine Verbindung soll den Übergang zwischen Alt und Neu ermöglichen. Ein Fahrstuhl schafft Barrierefreiheit. Im Obergeschoss wird Wohnraum entstehen und vor dem Gebäude sind neue Stellplätze geplant.

Architektin, Stadtplanerin und Beiratsmitglied Prof. Dr.-Ing. Anke Karmann-Woessner fasste die Empfehlung des Gestaltungsbeirates in der Sitzung kurz zusammen. Unter anderem solle die Planung nach Norden hin erweitert und die Beziehung zur Nagold herausgearbeitet werden. Der Neubau in der Talstraße 2 würde sich mit einem Satteldach in die Umgebung einfügen. Der Freibereich sei dem Beirat „ein ganz großes Anliegen“. Die Gemeinderäte brachten noch vertiefte Anregungen zur Planung ein. Unter Einbeziehung der Wünsche fand das Konzept eine breite Zustimmung, das Gremium war geschlossen dafür.

Auf Grundlage des Entwurfs werden nun weitere Schritte wie die Verkehrsplanung, der Abbruch des ehemaligen HLMarktes und Gespräche mit potentiellen Nutzern vorbereitet. Die Ergebnisse der Gespräche bilden wiederum die Basis für die Investorenausschreibung. Der Gestaltungsbeirat wird die weiteren Planungsschritte begleiten und den Gemeinderat beraten. Darüber hinaus wird der Nachhaltigkeitsbeirat des Stadtentwicklungsprozesses STEP N! in den Prozess mit eingebunden.

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