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Autor: Stadt Wildberg - Hauptamt
Artikel vom 28.01.2020

Ulrich Bünger startet offiziell in die dritte Amtszeit

Amtseinsetzung Bürgermeister Ulrich Bünger
Amtseinsetzung Bürgermeister Ulrich Bünger

Die dritte Amtszeit des Wildberger Bürgermeisters Ulrich Bünger hat offiziell  begonnen: Am Donnerstagabend, 16.1.2020, nahm ihm sein Stellvertreter Erhard Schulz in der vollbesetzten Stadthalle das Gelöbnis ab. Es sei in den letzten 16 Jahren gelungen, die Schäferlaufstadt für die Zukunft aufzustellen, waren sich alle Festredner einig. Auf diesem Kurs müsse es weitergehen. „Und deshalb sind wir froh, dass der Lotse an Bord geblieben ist“, so Schulz. Im Oktober 2019 wurde Ulrich Bünger für eine dritte Amtszeit wiedergewählt. 91,6 Prozent der Wähler gaben ihm ihre Stimme. „Das spricht Bände“, wie Landrat Helmut Riegger sagte. „Wer zweimal wiedergewählt wird, hat etwas richtig gemacht. Das ist sicher nicht nur der Amtsbonus.“ Er gratulierte Bünger dazu, dass sein kommunalpolitischer Weg bestätigt wurde und er weiterhin das Vertrauen der Wildberger genieße. In Ulrich Büngers vergangenen zwei Amtsperioden hat sich einiges getan in der Schäferlaufstadt. Großvorhaben reihte sich an Großvorhaben. Die Sporthalle am Bildungszentrum wurde gebaut, ebenso wie das Feuerwehrhaus und der neue Standort des städtischen Baubetriebshofes. Das Rathaus wurde erweitert und komplett saniert. Straßen wurden ausgebaut. Wie sich Wildberg in Büngers dritter Amtszeit weiterentwickeln soll, wird unter anderem der bereits angeschobene Stadtentwicklungsprozess StepN! 2035 zeigen.

Bei der Amtseinsetzung von Ulrich Bünger gab es kaum noch einen freien Sitzplatz mehr in der Stadthalle. Unzählige Bürger, Vereinsvertreter, Gemeinderäte und viele Bürgermeisterkollegen aus dem Kreis Calw gratulierten ihm von Herzen und freuten sich auf den weiteren gemeinsamen Weg – sowohl in Wildberg als auch auf regionaler Ebene. Für Bürgermeister Bünger gab es eine ganze Reihe von Faktoren den Ausschlag, erneut für das Amt des Stadtoberhaupts zu kandidieren: „Die Möglichkeit  zu haben, gemeinsam mit Ihnen die Zukunft zu gestalten und einen wesentlichen Einfluss auf das gedeihliche Zusammenleben in der Stadt ausüben zu können“, ist nur einer davon. Die sehr sachorientierte und kollegiale Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat, den Ortschaftsräten und allen gesellschaftlichen Gruppierungen sowie der tägliche Kontakt zur Bürgerschaft gehören ebenfalls dazu. Und schließlich habe ihm der Rückhalt seiner Familie den Rücken gestärkt. „Wenn die eigenen Kinder sagen, wir gehören hierher, was sollte also dagegensprechen, das fortzuführen, was ich gerne tue und was mir Erfüllung gibt.“

Ein Bürgermeister müsse heutzutage Moderator und Macher in einer Person sein, sagte Bünger. Das bedeutet vor allem: „Die Bürger mitnehmen und gleichzeitig Vereinbartes umsetzen. Deshalb bin ich sehr froh, dass der Gemeinderat unseren Bürgerinnen und Bürgern im Rahmen des Stadtentwicklungsprozesses STEP N! 2035 erneut eine direkte Mitwirkungsmöglichkeit bei der Entwicklung unserer Stadt ermöglicht hat.“

Neben dem Ausbau und Erhalt der Wildberger Infrastruktur gelte es in den kommenden Jahren Antworten auf große Fragen zu finden. Wie kann die Sicherung der Nah- und Gesundheitsversorgung gesichert werden? Wie kann lebenslanges Wohnen in der Heimatstadt überhaupt aussehen? Können vernetzte Mobilitätsangebote einen wesentlichen Beitrag zur Teilhabe leisten, auch unter Aspekten des Klimaschutzes? Hier steht für Ulrich Bünger fest: Die schon jetzt sehr gute Zusammenarbeit mit dem Landratsamt und mit Nachbarkommunen werde eine immer größere Rolle spielen. Angesichts der vielen Gäste bei der Amtseinsetzung – darunter Vertreter der hiesigen Vereine, Organisationen und Unternehmen – ist Ulrich Bünger nicht bange, was die Herausforderungen der Zukunft angeht. Dass so viele Menschen diesen Abend mit ihm gemeinsam feierten, zeige eindrücklich, „in was für ein stabiles Netzwerk ich hier eingebunden bin, das unsere Stadt hält und trägt“. Auch auf seine zuverlässigen, engagierten und fachlich kompetenten  Mitarbeiter könne der Bürgermeister zählen. „Um Wildberg weiter voran zu bringen, haben Sie unsere volle Unterstützung“, sagte die stellvertretende Personalratsvorsitzende, Christina Berends. Dazu gelte es, die unzähligen ehrenamtlich engagierten Menschen in Wildberg zu motivieren und noch viele Bürger – ganz gleich welchen Alters – in die Entwicklung der Stadt einzubinden. „Es gibt so viele Möglichkeiten mitzuwirken.“

Die Liste der Grußworte an diesem Abend war lang. Insgesamt traten sieben Redner ans Pult, um Ulrich Bünger zu gratulieren und ihm für die Zukunft alles Gute zu wünschen. Die geschäftsführende Schulleiterin, Heike Müller, schnitt das Thema Bildung und Betreuung an. „Für uns bedeutet Ihre Wiederwahl Kontinuität. Wir können gemeinsam den eingeschlagenen Weg weitergehen.“ Wildberg sei ein hervorragender Bildungsstandort. „Die Räumlichkeiten unserer Einrichtungen sind alle in sehr gutem Zustand und um die Ausstattung werden wir von manchen Kollegen in anderen Kommunen beneidet.“

Weiter gratulierten der der Landtagsabgeordnete Thomas Blenke, Martin Stölzle, der Bürgermeister der Stadt Donzdorf und langjährige Freund und Weggefährte Büngers, sowie der Gültlinger Pfarrer Jürgen Bobzien für die Kirchengemeinden. Für die musikalische Unterhaltung bei der Amtseinsetzung sorgten verschiedene Ensembles der Musikschule, der Schulchor der Grundschule Sulz am Eck/Gültlingen, die Stadtkapelle und der Tenor Andreas Kramer.