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Autor: Stadt Wildberg - Hauptamt
Artikel vom 11.08.2020

Keine Entnahme aus öffentlichen Wasserquellen

Wasserentnahme-verboten Schild
Wasserentnahme-verboten Schild

Dass es zu wenig regnet und das den Grundwasserspiegeln schadet, ist nichts Neues. Doch in diesem Jahr wirft die Trockenheit ungewöhnlich früh ihre Schatten voraus. Wird das Wasser sonst erst im September oder Oktober knapp, ist diese Entwicklung in 2020 schon jetzt zu beobachten. Darum darf nur noch unter bestimmten Voraussetzungen Wasser aus Brunnen und Gewässern entnommen werden.

Sulz am Eck ist Wildbergs wasserreichster Stadtteil. Die drei Quellen, die hier zur Trinkwasserversorgung genutzt werden, fördern mit etwa fünf Litern pro Sekunde noch genug, weiß Wassermeister Werner Schanz. Bei jenen, die einzelne Brunnen speisen, wird ordentlich, wenig oder gar nicht mehr geliefert. Der Gültlinger Rehbrunnen wird über die Fuchtbachquelle noch gut versorgt. Dafür ist die Wasserzufuhr zu Klosterbrunnen und Klostersee – beides bekommt Wasser von einer Brunnenstube am Sulzer Eck – deutlich zurückgegangen. „Nahezu versiegt“, so Schanz, ist die Quelle, welche die beiden Brunnen in Schönbronn speist. Um die Trinkwasserversorgung müssen sich die Bürger jedoch keine Sorgen machen, betont Werner Schanz: „Die Tiefbrunnen haben der Jahreszeit entsprechend normalen Grundwasserspiegel.“ Das heißt, es tritt noch ausreichend Wasser aus den Quellen aus. Auch bei Buchenquellen und Fuchtbachquelle, welche den Zweckverband Buchenwasserversorgung mitversorgen, ist die Lage noch gut. Dafür ist Bächen und anderen Gewässern die Trockenheit ebenso anzumerken wie manchen Brunnen der Schäferlaufstadt. Das kann zu kritischen Situationen für die Fische und Kleinlebewesen darin führen. Die Stadt hat daher jüngst Schilder an Brunnen und Bächen angebracht, dass die Wasserentnahme aus ökologischen Gründen untersagt ist. Das Schöpfen mit Handgefäßen wie Eimern und Gießkannen ist noch möglich.