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Autor: Stadt Wildberg - Hauptamt
Artikel vom 13.10.2020

Kooperation mit dem Museum Vogtsbauernhof

Delegation aus vergangenen Tagen
Delegation aus vergangenen Tagen

So wie das Effringer Schlössle inzwischen ein fester Bestandteil des Gutacher Museums geworden ist, so gehört auch die gegenseitige Abstimmung der Marketingaktivitäten im Herbst zum festen Termin der beteiligten Abteilungen. Museums-Geschäftsführerin Margit Langer, Marketingleiterin Tamara Schwenk und Annika Springmann, Auszubildende zur Tourismus- Kauffrau, sowie der Kulturbeauftragte Maximilian Ormos und die Tourismusbeauftragte Michaela Leven der Stadt Wildberg trafen sich zu einem Abstimmungstermin in Wildberg.   

Bei der Besprechung am 7. Oktober  im historischen Sitzungssaal ging es  um die Marketing- und Veranstaltungs-Kooperation: Welche Veranstaltungen werden gegenseitig besucht? Welche  Delegation wird zum geplanten Saisonstart am 28. März nach Gutach fahren? Beteiligen sich die Gutacher mit einem museumspädagogischen Angebot  am Schäferaktionstag am 19. Juni 2021, wie schon 2020 geplant? Fährt  die Stadtkapelle mit der Trachtengruppe nach Gutach? Diese und viele weitere Fragen wurden besprochen – ebenso wie die Ausstellungs-Kooperation. Gutach hatte sich nach dem Schäferwagen,  der 2020 zu einem Highlight im Museum wurde, einen Grenzstein gewünscht, der im Museum im Nordschwarzwald-Bereich aufgestellt werden soll.

Wie es der Zufall wollte, fand der Sulzer Timo Roller,  der bereits an zwei Tagen des offenen  Denkmals zu verschiedenen Grenzsteinen  am Nagoldhang Ost geführt hatte,  zwei herausgerissene und ihrer Funktion beraubte Grenzsteine und brachte diese in Sicherheit. Die mit W (für Wildberg) und R (für das Kloster Maria Reuthin) gekennzeichneten Steine waren genau das, was dem Museum vorschwebte, wie Michaela  Leven herausfand. Nach Rücksprache  mit Ortsvorsteher Rolf Dittus wurde beschlossen,  einen der Steine nach Gutach zu verleihen. Dies wurde zusammen mit  dem Baubetriebshof gleich in die Tat umgesetzt und der Stein in den Kofferraum des Museums-Teams verladen. 

Ebenfalls schon in Abstimmung zwischen  Ortsvorsteher Uwe Traub und Thomas Hafen, dem wissenschaftlichen Leiter des Museums, ist ein Hörbeitrag der Effringer bei einer Audio-Tour des  Museums. Im Effringer Dialekt soll etwas aus dem Ort oder der Region erzählt  werden. Das Gutachter Museum möchte damit seinen Häusern aus verschiedenen Regionen ein Hörerlebnis zur Seite stellen. Klingt ein Hotzenwälder aus dem Südschwarzwald anders als jemand aus dem nördlichsten Teil des Schwarzwaldes?  Die Aufnahme soll in ganz familiärer Atmosphäre im Winter vor Ort in Effringen    stattfinden. Voraussichtlich wird Thomas Hafen dann auch einen Blick ins Wildberger Museum werfen, um zu überlegen, ob dort ein Modell des Effringer Schlössles ausgestellt werden kann.

Viele Projekte, die die Zusammenarbeit zwischen Wildberg und dem Gutacher Museum weiterhin mit Leben füllen werden