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Autor: Stadt Wildberg - Hauptamt
Artikel vom 02.11.2018

Helfer vor Ort bekommen zwei Einsatzfahrzeuge

Bei einem Notfall können Sekunden Leben retten. Der Rettungsdienst ist alarmiert, braucht aber immer eine gewisse Zeit bis er am Ziel ankommt. Glücklicherweise sind in Wildberg ehrenamtliche „Helfer vor Ort“ aktiv, die die sogenannte „therapiefreie Zeit“ überbrücken können. Damit die effektiver arbeiten können, sollen sie zwei Einsatzfahrzeuge bekommen, die der DRK-Ortsverband durch Spenden finanzieren will.

„Bisher sind wir mit den Privatautos unterwegs“, berichtet Ernst Feil, der gemeinsam mit Christoph Schwenk ständig in Bereitschaft ist. Abends und an den Wochenenden übernehmen Daniel Mohr und Alexander Watson Sulz am Eck und Gültlingen. „Das hat den Nachteil, dass man uns nicht als Einsatzkräfte erkennen kann. Das erschwert ein schnelles Durchkommen.“ Das wird sich künftig ändern. Die Fahrzeuge, die angeschafft werden sollen, sind mit allem ausgerüstet was nötig ist – inklusive Blaulicht, Funkanlage und Martinshorn.

Für den DRK-Ortsverband ist so eine Anschaffung allerdings schwer zu finanzieren. Deshalb hat er sich an die Stadt Wildberg gewandt und um Unterstützung gebeten. Bei Bürgermeister Ulrich Bünger stießen sie gleich auf offene Ohren. Und auch der Verwaltungs- und Wirtschaftsausschuss und der Gemeinderat waren einstimmig dafür das Vorhaben zu unterstützen – schließlich geht es um die Sicherheit der Wildberger Einwohner.

Außerdem kam in der Diskussion eine Idee auf: Die Autos werden geleast und es wird ein städtisches Spendenkonto eingerichtet, um die Raten so mitzufinanzieren. Die Stadt Wildberg geht mit gutem Beispiel voran, übernimmt die ersten Raten für beide Fahrzeuge und hofft auf Nachahmer – sprich für den DRK-Ortsverband sollen Sponsoren gesucht werden. Und natürlich ist jede Einzelspende der Einwohner herzlich wollkommen. „Wir freuen uns über jeden, der uns unterstützt, der Betrag ist völlig egal“, so Ernst Feil.

Gerade im ländlichen Raum sind die Helfer vor Ort hoch geschätzt. Es ist beruhigend, dass bereits nach zwei oder drei Minuten jemand da sein kann, der sich richtig mit Erster Hilfe auskennt und im Rucksack auch das Nötigste an Gerätschaften mit sich trägt. Voraussetzung für diese Flexibilität ist allerdings ein Arbeitgeber, der mitspielt.

Ernst Feil hat mit seinem Arbeitgeber, der Stadt Wildberg, keine Probleme, wenn er plötzlich zu einem Einsatz muss. Er hat sogar - wie auch sein Helfer-Kollege - seine Ausrüstung bezahlt bekommen. „Es ist für uns selbstverständlich, dass die Mitarbeiter, die in der Feuerwehr sind oder als Helfer vor Ort fungieren, bei Notfällen ihren Arbeitsplatz verlassen dürfen“, so Bürgermeister Ulrich Bünger. „Wir sind ja froh, solch engagierte Menschen in unserer Stadt zu haben.“ Auch Christoph Schwenk hat bei Rempp Küchen Vorgesetzte, die das Ehrenamt ihres Mitarbeiters voll unterstützen.

Spendenkonto

DRK-Ortsverein Nagold/Wildberg e.V.

Volksbank Herrenberg-Nagold-Rottenburg

IBAN: DE62 6039 1310 0672 3030 00

BIC: GEN0DES1VBH

Verwendungszeck: HvO Fahrzeuge Wildberg