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Autor: Stadt Wildberg - Hauptamt
Artikel vom 28.03.2019

Regierungsdirektorin Stefani Frank zu Besuch in Wildberg

Vor einigen Tagen hieß Bürgermeister Ulrich Bünger Stefani Frank vom Regierungspräsidium Karlsruhe und ihren Mitarbeiter Bernd Steudle im Rathaus willkommen. Die Regierungsdirektorin hat kürzlich die Leitung des Referats übernommen, das für die Stadtsanierung zuständig ist. Deshalb wollte sie sich ein Bild von den Sanierungsgebieten in Schönbronn, Sulz am Eck und Gültlingen machen.

Die Gruppe wurde vor Ort von dem jeweiligen Ortsvorsteher in Empfang genommen und begleitet. In Schönbronn stellte Bauamtsleiter Arthur Sadlers die bereits realisierten Maßnahmen vor: die Neuordnung der freien Flächen, das entwickelte Baugebiet der Innenentwicklung direkt im Ortskern, die Gestaltung der Randbereiche entlang der Ortsdurchfahrt sowie das denkmalgerecht sanierte Backhaus. Dabei wurden auch die Einwohner lobend erwähnt, die mit privaten Sanierungsmaßnahmen an ihren Häusern zum verbesserten Erscheinungsbild beigetragen haben. Die Begehung der Baustelle des Dorfgemeinschaftshaus und ein Blick auf die Planung des Dorfplatzes rundeten den ersten Halt in Schönbronn ab.

Am Wildberger Bahnhof stand ein kurzer Zwischenstopp auf dem Programm. Bürgermeister Bünger erläuterte die Vorstellungen der Stadt für eine städtebauliche Entwicklung an diesem Standort. Anschließend führte die Tour in den Ortsteil Sulz am Eck.

Dort führten die Begehung des Gebiets „Im Kloster“, wo aktuell Erschließungsarbeiten in vollem Gange sind und ein Mehrfamilienhaus gebaut wird, direkt ins Backhaus. Frisch gebackener Zwiebelkuchen sorgte für die nötige Stärkung zwischendurch und lieferte den Übergang zu den nächsten Themen. Die Gebäudehülle des Backhauses und der Ausbau der Wohnung im Geschoss darüber haben in Sulz am Eck eine hohe Priorität. Die Notwendigkeit einer Konzeption für die Gemeindehalle wurde ebenso thematisiert wie die einer Verlängerung der Laufzeit für das Sanierungsgebiet „Im Kloster“. Langwierige Voruntersuchungen und Gutachten für den Immissionsschutz, den Denkmalschutz sowie die Bodenbeschaffenheit hatten einen früheren Start der Bauarbeiten verzögert.

Ihren Abschluss fand die Ortsbegehung im jüngsten Sanierungsgebiet in Gültlingen, wo die Gestaltungsbereiche entlang der Ortsdurchfahrt gleich einen ersten positiven Eindruck bei Stefani Frank und Bernd Steudle hinterließen. Die anstehenden Platzgestaltungen und die Stärkung des Areals in der Ortsmitte für die Bürgergemeinschaft standen im Fokus, ebenso die gewünschte Innenentwicklung von Wohnbauflächen.

Am Ende ihres Besuchs zogen Stefani Frank und Bernd Steudle ein durchweg positives Fazit zu den Veränderungen in Wildberg und bestärkten die Stadt darin, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen und gemeinsam mit dem Gemeinderat die Herausforderungen der Stadtsanierung als wesentlichen Teil der Innenentwicklung mit unverändertem Elan voranzutreiben. Wichtig für die weitere Unterstützung durch das Land sei die Fortschreibung des Stadtentwicklungsprozesses 2020, gab Frau Frank der Stadt mit auf den Weg.