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Autor: Stadt Wildberg - Hauptamt
Artikel vom 28.03.2019

Ortsführung durch den Wildberger Stadtteil Sulz am Eck trotz Regenwetter

Über 100 Personen ließen es sich Mitte März nicht nehme, trotz einsetzendem Regen und kühler Witterung nach Sulz am Eck an die Gemeindehalle zu kommen, um sich mit Heide Dittus, Stadtführerin der Stadt Wildberg, auf den Weg durch die Sulzer Geschichte zu machen. Erfreulich war, dass sowohl alt eingesessene Sulzer sowie Personen aus den Nachbarorten an der Führung teilnahmen.

Nach kurzer Einführung in das Thema des Tages, Handwerk und Kleindenkmale, machte sich die Gruppe auf den Weg. An verschiedenen Stationen, beispielweise der Schreinerei, der ehemaligen Mühle und später Schafwäsche und ebenso Schreinerei und dem ehemaligen Gasthaus „Anker“, wurden die verschiedenen Handwerker im Ort erklärt. In Untersulz sowie in Obersulz gab es etliche Handwerksberufe wie Flaschner, Zimmermänner, Schreiner, Glaser, Küfer, Rechenmacher, Müller, Metzger, Bäcker, Gerber, Sattler, Ziegler, Schneider, Drechsler, einige Schmiede und noch andere mehr.

Eine Besonderheit konnte in der „Ober Gass“ betrachtet werden. Dort stellten Klaus und Evi Dongus Utensilien vor ihr Haus, welche einst dem Großvater von Evi Dongus gehörten, einem Wagner, und veranschaulichten so das Erzählte.

Unterwegs wurde immer wieder auf Kleindenkmale, die sich meist an der Fassade, einem Scheunentor oder selbst an der Kirchenmauer befanden, hingewiesen. Auch wurden geschichtliche Zusammenhänge erklärt, die Einblicke in das Leben der ehemaligen Sulzer gaben.

Nach ca. zwei stündiger Wanderung durch die Gassen und Wege von Sulz gelangte die Gruppe schließlich am Obersulzer Backhaus an, wo sich Heide Dittus eine kleine Überraschung zum Abschluss einfallen ließ. Im Backhaus selber war eine kleine Ausstellung von Handwerksberufen aufgebaut, außerdem konnten sich die Teilnehmer bei einem Bauernvesper mit Brot und Most noch über das Gehörte und Erlebte austauschen.