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Autor: Stadt Wildberg - Hauptamt
Artikel vom 10.04.2019

Wildberger Feuerwehr absovierte Ausbildung am eigenen Fahrzeug

Im Oktober 2018 traf die Drehleiter in Wildberg ein, Mitte November folgte bei einem Festakt die offizielle Übergabe. Damit fiel der Startschuss für den Übungsbetrieb, denn so ein Fahrzeug will richtig bedient werden. Der ist nun abgeschlossen und ab dem 1. Mai steht die Drehleiter für Einsätze in Wildberg und dem Kreis Calw zur Verfügung.

16 Kameraden der Feuerwehrabteilung Wildberg durchliefen in den letzten Monaten die Ausbildung zum Drehleitermaschinisten. In einem ersten Block wies die Herstellerfirma Rosenbauer die Wehrleute technisch in die Bedienung des Fahrzeuges ein. Einsatzübungen, Fahrzeugaufstellung und Einsatztaktik waren die inhaltlichen Schwerpunkte in Block zwei.

Der Zeitaufwand für die Ausbildung der Drehleitermaschinisten liegt bei 35 Stunden. Außerdem führen Jens Aichele, Dieter Dengler und Dennis Kürschner regelmäßig Ausbildungen für Kleingruppen am Standort Wildberg durch. „Hier sind sicherlich für jeden Einzelnen bereits auch schon mehr als 20 Stunden zusammengekommen“, schätzt Kommandant Daniel Nuding.

Führungskräfte aller Wildberger Abteilungen nahmen an einer Fortbildung durch den Dienstleister „drehleiter.info“ teil. Ein Referent des Unternehmens sprach beim diesjährigen Seminar zur Fortbildung der Zug- und Gruppenführer über das Thema und „zeigte eindrucksvoll in Theorie und Praxis die Einsatzgrundsätze, Einsatzmöglichkeiten und Einsatztaktik für Drehleiterfahrzeuge auf“, erzählt Nuding. Das Seminar selbst, betont er, „ist eine wichtige, jährliche Fortbildungsveranstaltung für die Führungskräfte der Feuerwehr Wildberg“.

Die Drehleiter der Wildberger Wehr kann Personen aus einer Höhe von bis zu 32 Metern retten. In ihren Korb passen bis zu fünf Personen, die Maximalbelastung liegt bei 500 Kilogramm. Schon im Feuerwehrbedarfsplan von 2005 war die Notwendigkeit dieser Fahrzeugbeschaffung festgehalten, aber es fehlte in den ehemaligen Feuerwehrhäusern an geeigneten Räumlichkeiten. 2016, nach dem Bau des neuen Feuerwehrhauses, sah die Lage anders aus und der Gemeinderat gab sein Okay. Rund 650.000 Euro hat das neue Einsatzfahrzeug gekostet, der Eigenanteil der Stadt nach Abzug der Zuschüsse des Landes beläuft sich auf rund 250.000 Euro.