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Artikel vom 24.07.2019

Beamer eröffnen neue Möglichkeiten in Wildberger Grundschule

Über neun neue, fest installierte, WLAN-fähige Beamer darf sich die Grundschule Wildberg freuen. Sie ergänzen das digitale Unterrichtsangebot noch weiter. Beispielsweise können Tablet-Apps damit direkt an die Wand geworfen und mit der ganzen Klasse bearbeitet werden.

Rund 12.000 Euro haben die Beamer gekostet. Die Stadt als Schulträger hat die ganze Maßnahme finanziert, zum großen Teil unterstützt durch den Digital-Pakt Schule des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Die Planung und Installation hat die IT-Abteilung der Stadtverwaltung übernommen.

Die Anschaffung der Beamer ist einer von vielen Schritten im Rahmen der Digitalisierung der Grundschule. Schon seit ein paar Jahren verfügt die Wildberger Einrichtung über einen Klassensatz Tablets, wie Rektor Thomas Schreiber erzählt. Über diese wird im Unterricht mit verschiedenen Lernapps gearbeitet. Der Einsatz erfolgt gezielt zu den behandelten Themen, passend zum Lehrplan. Deutsch, Mathe, Musik, Religion – fast in jedem Fach können Apps als unterstützendes Lehrmaterial verwendet werden.

Beispielsweise gibt es hier virtuelle Rundgänge durch eine Kirche. Eine App stellt Fragen zu gelesenen Büchern und bietet spezielle Aufgaben zum Leseverständnis. Der Touchscreen ist hier von großem Vorteil. „Das Tolle ist einfach, dass man am iPad auch aktiv arbeitet“, findet Schreiber. Schon ab der ersten Klasse können die Tablets eingesetzt werden. WLAN in allen Klassenzimmern und schnelles Internet machen die effektive Nutzung mit einer ganzen Klasse möglich.

Der neueste Baustein des digitalen Lernens sind nun die Beamer. Fest installiert an der Decke werfen sie ein klares Bild an die Wand. Die Tablets können direkt über die Bildschirmsynchronisation verbunden werden. So kann beispielsweise eine ganze Klasse gemeinsam den virtuellen Rundgang durch die Kirche unternehmen. Schüler können Präsentationen von ihrem Tablet aus direkt über den Beamer zeigen. Zuvor gab es nur einen portablen Beamer im ganzen Schulgebäude, den sich alle Klassen teilen mussten. Ansonsten standen lediglich Overhead-Projektoren zur Verfügung. Wichtig ist Thomas Schreiber, dass diese digitalen Mittel nicht einfach so und überall eingesetzt werden, sondern gezielt, wo es sinnvoll ist.

Wildberg ist nach Sulz und Gültlingen im letzten Jahr bereits die dritte Grundschule im Stadtgebiet, die so ausgerüstet wurde. Als nächstes folgt nun noch die Effringer Grundschule. Teilweise wird auch im Bildungszentrum noch nachgerüstet. Beides ist für kommenden Herbst geplant.

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