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Artikel vom 18.05.2022

Das Bildungszentrum nutzt künftig digitale Mikroskope

Biologie-Unterricht profitiert von Digitalisierung

Vom Mikroskop auf den Laptop und den Großbildschirm: Die Schüler am Bildungszentrum können Objektträger in Zukunft digital und in stärkerer  Vergrößerung unter die Lupe nehmen. Dafür sorgen die jüngst mit einer Förderung über den Digital- Pakt Schule beschafften zwei digitalen Mikroskope.


Die IuK-Abteilung hat die neuen Mikroskope, die über eine oben aufgeschraubte Kamera verfügen, beschafft und eine entsprechende Software auf den digitalen Endgeräten am Bildungszentrum installiert. Dadurch können die Präparate nun nicht mehr nur durch die Okulare – über diese verfügen die  digitalen Mikroskope weiterhin – genau betrachtet werden, sondern auch auf den digitalen Endgeräten. Dort können die Bilder zudem gespeichert werden.

Die Lehrkräfte können nun der ganzen Klasse auf den Großbildschirmen zeigen, was auf einem Objektträger zu sehen ist. Bisher war hierfür der Einsatz des Beamers notwendig, der das Bild auf eine weiße Wand hinter der Tafel projizierte. Dadurch konnten die Lehrer nicht gleichzeitig etwas zeigen und an die Tafel schreiben, erklärt Lehrerin Hanna Zakowski. Ab nächstem Schuljahr können auch Bilder von den Schüler- Endgeräten direkt auf die Großbildschirme übertragen und mit der gesamten Klasse besprochen werden.

Hanna Zakowski hat die digitalen Mikroskope als eine der ersten selbst und mit einigen Schülern getestet. Sie und die Jugendlichen sind schon jetzt  überzeugt von den Vorteilen für den Unterricht. Unter anderem, weil die neuen Geräte eine 1.000-fache Vergrößerung erlauben, bei den bisherigen Lichtmikroskopen war „nur“ eine 400-fache Vergrößerung möglich. Schon jetzt ist dadurch deutlich mehr zu erkennen. Noch spannender wird das Mikroskopieren, wenn Hanna Zakowski einen Anbieter für Öl-Präparate gefunden hat, die durch einen besonders dünnen Schnitt speziell auf solch starke Vergrößerungen ausgelegt sind. Außerdem werden die Objektträger bei den digitalen Mikroskopen nicht mehr von zwei Klemmen gehalten, die immer
gelöst und wieder festgemacht werden müssen, wenn man einen Objektträger bewegen will. Stattdessen lässt sich die gesamte Auflage stufenlos vor,  zurück und zur Seite schieben.

Schulleiter Eugen Blumenstock dankt der Verwaltung, der IuK-Abteilung um Leiter Josip Bacinger sowie Netzwerkbetreuer Stefan Sickinger und  Multimediaberater Sebastian Bauer vom Schulteam für die gute Zusammenarbeit.

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