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Autor: Stadt Wildberg - Hauptamt
Artikel vom 09.07.2019

Helfer vor Ort bekommen erstes Einsatzfahrzeug

Bislang waren die ehrenamtlichen Helfer vor Ort (HvO) im Ernstfall auf ihre Privatfahrzeuge angewiesen. Damit wurden sie aber als Einsatzkräfte nicht erkannt, was das Durchkommen oft erschwerte. Das hat mit der Übergabe des ersten von zwei Einsatzfahrzeugen ein Ende. Gut sicht- und hörbar sind sie nun im Wildberger Stadtgebiet unterwegs.

Letzte Woche überreichten Bürgermeister Ulrich Bünger und Kai Schmidt vom Autohaus Schmidt den Helfern vor Ort den Schlüssel für die Kompaktlimousine. Die hat alles, was die HvO brauchen: Blaulicht, Martinshorn, Funkanlage, Platz für die Ausrüstung, Signalaufkleber und eine deutliche Beschriftung. Damit werden sie im Straßenverkehr sicher auffallen. Außerdem, wie Kai Schmidt erklärt, verfügt das Fahrzeug über Allradantrieb und aktive Fahrsicherheit. So kommen die HvO bei jedem Wetter voran. Schnelligkeit ist hier das A und O, denn die HvO, die im Einsatzgebiet wohnen und/oder arbeiten, sind immer als erste am Einsatzort.

Als HvO in Wildberg unterwegs sind Bereitschaftsleiter Christoph Schwenk und Ernst Feil in Ortsteilen Wildberg, Effringen und Schönbronn, und Daniel Mohr und Alexander Watson in Gültlingen und Sulz am Eck. Schwenk und Feil – stets in Bereitschaft – werden die Fahrzeuge im Gesamtstadtgebiet ständig bei sich haben.

Die Fahrzeuge sind Fahrzeuge der DRK Bereitschaft Nagold/Wildberg und werden den ehrenamtlichen HvO als Dienstfahrzeug zur Verfügung gestellt.

Um die Leasingrate zu finanzieren, wendeten sie sich hilfesuchend an die Stadt. Bürgermeister Bünger war sofort klar, dass er das Thema im Gemeinderat sowie Verwaltungs- und Wirtschaftsausschuss einbringen wird. Von dort kam volle Unterstützung: Der Gemeinderat hat zugesagt, für die gesamte Leasinglaufzeit die nicht durch Spenden gedeckten Raten sozusagen als „Ausfallbürge“ zu übernehmen.

„Ein guter Tag für die Helfer vor Ort, für die Bevölkerung der Stadt Wildberg und für die DRK-Bereitschaft Nagold/Wildberg“, meinte Bürgermeister Bünger bei der Übergabe. Dass es die Helfer vor Ort gibt, habe „ein sehr gutes Gefühl in der Bevölkerung hervorgerufen“. Immerhin leisten sie etwa 150 – 180 Einsätze jährlich im gesamten Stadtgebiet. Christoph Schwenk und seine Kollegen sind Stadt und Bürgern dankbar für die Unterstützung. Die Zusammenarbeit mit dem Autohaus Schmidt sei, so Schwenk, sehr gut verlaufen. Das zweite Einsatzfahrzeug ist bereits bestellt und wird vom Autohaus Braun geliefert werden.